Segelflugtechnische AG

Zum Schuljahr 2017/18 startet das Berufskolleg Aldorf mit einer Segelflugtechnischen Arbeitsgemeinschaft. Ziel der AG ist, neben der Weckung der Begeisterung für den Segelflugsport, das Arbeiten an den Sportgeräten, an den Schleppflugzeugen und das Kennenlernen der Abläufe beim Motorflug. 

Besuch bei DG Flugzeugbau

Norbert van Hall und Arnaud Hefter, Fluglehrer beim LV Aachen, hatten die Gelegenheit, einen der weltweit führenden Hersteller von Segelflugzeugen mit Sitz in Bruchsal zu besichtigen.

 

Neben der Konstruktion und Fertigung von Segelflugzeugen entwickelt und fertigt man in Bruchsal mittlerweile Multicopter mit 16 Hauptrotoren und Rotorblätter für kleine Windkraftanlagen.

 

Ziel des Treffens war zu eruieren, ob und wie die DG Flugzeugbau die Luftfahrtausbildung und die segelflugtechnische AG am BK Alsdorf unterstützen kann. Holger Back, Geschäftsführer von DG Flugzeugbau und gleichzeitig Trainer der Segelflugnationalmannschaft sah einige Möglichkeiten, von der Materialspende von Faserverbundmaterialien für die Ausbildung bis hin zur zeitweisen Ausleihe eines zweisitzigen Hochleistungssegelflugzeugs vom Typ DG 1000 für die Segelflugschulung.

Man darf gespannt sein, was sich aus dem ersten Kontakt noch entwickelt.

 


Vertragsunterzeichnung

Nach intensiver Vorarbeit war der erste Meilenstein die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung mit dem Luftsportverein Aachen. Die Unterzeichnung fand am 10.07.2017 am Berufskolleg Aachen statt. Für den LV Aachen unterzeichnete sein Vorsitzender Herr Biebricher; für das BK Alsdorf der Schulleiter Herr Becker und für die Schulverwaltung der Schuldezernent Herr Jansen (siehe nebenstehendes Foto)


Schulungsorte

Die Ausbildung wird schwerpunktmäßig am Flugplatz Aachen Merzbrück stattfinden. Dort findet die praktische Ausbildung und ein Teil der theoretischen Ausbildung statt. Am BK Alsdorf wird ebenfalls ein Teil der theoretischen Ausbildung stattfinden.

Möglicherweise wird ein Teil der praktischen Ausbildung auch am Flugpatz in Hürtgenwald durchgeführt, da dort die Möglichkeit des Windenstarts besteht (siehe nebenstehendes Foto).


Impressionen